Das öffentliche Baurecht

Die Thematik des öffentliches Baurechtes befasst sich in erster Linie mit der baulichen Ausnutzbarkeit eines Grundstückes und damit zumeist mit der Frage der Erlangung einer Baugenehmigung.

Die Stadt Norderstedt bietet dabei das gesamte Spektrum der mit dem Thema Baugenehmigung verbundenen Problematiken:

Ein großer Teil des Stadtgebietes ist durch Bebauungspläne überplant, wobei vielerorts die Festsetzungen sehr veraltet sind und nicht mehr den modernen Ansprüchen an Wohnraumgestaltung entsprechen.

Darüber hinaus sind viele Gebiete der Stadt nicht mit Bebauungsplänen versehen, so dass sich regelmäßig die Frage des Einfügens in eine ortsübliche Siedlungsstruktur für die geplanten Vorhaben stellt.

Nicht zu unterschätzen ist aber auch die Thematik des Außenbereiches, da insbesondere viele der dörflich geprägten Bebauungen in Garstedt und Glashütte seitens der zuständigen Baubehörde als Außenbereichsflächen angesehen werden.

Andererseits führt die zunehmende bauliche Verdichtung im Stadtgebiet zu immer häufigeren Konfliktfällen zwischen den Nachbarn, so dass auch die Behandlung von Nachbarwidersprüchen, also von Widersprüchen gegen eine dem Nachbarn erteilte Baugenehmigung, einen zunehmenden Schwerpunkt der Beratungspraxis einnimmt.

Insbesondere bei der Beratung des Bauherren zur Erlangung einer Baugenehmigung ist eine enge Zusammenarbeit mit betreuenden Architekten selbstverständlich, um ggf. flexible Lösungswege in Zusammenarbeit mit der Baubehörde zu erreichen. Es gilt auch insoweit das Ziel, durch beratende Tätigkeit und durch Vertretung des
Mandanten gegenüber der zuständigen Baubehörde zielgerichtet eine Lösung zu erarbeiten, so dass eine schnellstmögliche Umsetzung des Bauwunsches erfolgen kann.